Rheinische
Fachhochschule Köln gGmH
Köln
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum 20. Juni 2006:
Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln
Lagebericht Darstellung des
Geschäftsverlaufs Zum Jahreswechsel 2005/2006 wurde ein Formwechsel
bezogen auf den Hochschulträger durchgeführt. Der bis Ende 2005 zuständige
Hochschulträger, Rheinische Fachhochschule e.V. Köln, wurde in eine
gemeinnützig anerkannte GmbH überführt, Rheinische Fachhochschule Köln
gGmbH. Die Satzung des ehemaligen e.V. wurde im Wortlaut übernommen und
lediglich notwendige Anpassungen infolge des Formwechsels vorgenommen, der
ehemalige Vorstandsvorsitzende des e.V. wurde zum Vorsitzenden der
Geschäftsführung bestellt, so dass in der Zielsetzung und in der
Verantwortung und Führung volle Kontinuität beibehalten wurde. Die
angebotenen und betriebenen Studiengänge, die sich in zwei Bereiche
gliedern:
| • |
Ingenieurbereich |
| • |
Bereich Wirtschaft &
Recht |
sind in 2006 unverändert geblieben. Zum Ingenieurbereich gehören die
Studiengänge:
| • |
Elektrotechnik, |
| • |
Maschinenbau, |
| • |
Produktionstechnik, |
im Bereich Wirtschaft & Recht
| • |
Wirtschaft, |
| • |
Wirtschaftsrecht, |
| • |
Wirtschaftsinformatik, |
| • |
Medienwirtschaft, |
| • |
Mediendesign,
|
| • |
Medizinökonomie. |
Alle genannten Studiengänge sind als Diplom-Studiengänge staatlich
genehmigt. Entwicklung der Lehrtätigkeit der Rheinischen
Fachhochschule Köln In 2006 wurden die Studiengänge Elektrotechnik,
Maschinenbau, Produktionstechnik, Medienwirtschaft, Mediendesign und
Medizinökonomie als Bachelorstudiengänge von der Akkreditierungsagentur
AQAS, Bonn, untersucht und akkreditiert. Außerdem wurde der
Masterstudiengang (Master of Engineering) ebenfalls akkreditiert. Alle
genannten akkreditierten Studiengänge sind --wie es das Hochschulgesetz
Nordrhein-Westfalen vorsieht-- staatlich genehmigt. Im Studienjahr 2006
waren insgesamt 4.121 Studierende immatrikuliert. Im Jahr 2006 waren
insgesamt
| • |
64 Hochschulprofessoren/innen, |
| • |
262 Lehrbeauftragte, |
| • |
29 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen in den
Laboratorien, Rechenzentrum und Medienzentrum, |
| • |
27 Mitarbeiter/innen in der
Verwaltung |
tätig. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2006 war sehr positiv und
verlief ohne nennenswerte Störungen. Das Geschäftsjahr 2006 schloss
--unter dem Einfluss der außerplanmäßig gestiegenen Studentenzahlen sowie
periodenfremder Effekte-- mit einem Jahresergebnis in Höhe von
EUR 1.683.683,58. Das Jahresergebnis wurde zum Teil den zum Zwecke
der Aufrechterhaltung des Schulbetriebs gebildeten Rücklagen zugeführt.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der
Gesellschaft Für den Fachbereich Ingenieurwesen existiert ein
Finanzierungsvertrag „Moratoriums der staatlichen Zuschüsse für die gemäß
§ 125 HG refinanzierten Fachhochschulen des Landes
Nordrhein-Westfalen vom 22. Mai 2003“ für die Deckung der laut
Ersatzschulfinanzgesetz erstattungsfähigen Kosten. Rein rechnerisch
beträgt der refinanzierte Anteil 87 % der für den Ingenieurbereich
anfallenden Kosten; tatsächlich, unter Einbezug der nicht
erstattungsfähigen Kosten, liegt der Anteil bei ca. 82 %. Der Vertrag
über die Refinanzierung endet am 31. Dezember 2009. Ab
Wintersemester 2006/2007 werden im Rahmen der inzwischen vom Landtag
beschlossenen gesetzlichen Voraussetzungen Gebühren von Studierenden
erhoben und zwar laut Beschluss des Senats auf EUR 500,00 pro
Semester. Die hierdurch eingezogenen Gebühren verbleiben in der Hochschule
und müssen (laut Gesetz) für die Verbesserung der Qualität der Lehre
eingesetzt werden. Die Einnahmen aus den Studiengebühren schmälern nicht
die Zuschüsse des Landes für den Ingenieurbereich, sondern stellen
zusätzliche zweckgebundene Einnahmen der Hochschule dar. Durch diese
zusätzlichen Einnahmen können die hohen Qualitätsleistungen der
Rheinischen Fachhochschule gesichert und weiter verbessert werden. Im
Bereich Wirtschaft & Recht reichen die Einnahmen aus den
Studiengebühren aus, um die in diesem Fachbereich entstehenden Kosten zu
decken. In diesem Bereich verzeichnen wir auch zunehmend eine steigende
Anzahl an Studieninteressenten und können in den meisten Studiengängen die
Interessenten selektieren und damit die Qualität der Ausbildung weiter
steigern. Die Rheinische Fachhochschule Köln hat eine anerkannt gute
Qualität der Ausbildung. Diese ist unter anderem in dem bedeutendsten
Ranking-Verfahren der Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH (CHE) --hier
sind alle Studiengänge hervorragend platziert-- dokumentiert. Bedingt
durch die stetige Zunahme der Studierendenzahl ist ein erhöhter Raumbedarf
dringend erforderlich. Die damit verbundenen Investitionen sind in der
Wirtschaftsplanung berücksichtigt. Die vom Staat angestrebte Umstellung
von Diplom-Studiengänge auf Bachelor- und Masterstudiengänge wird von der
Rheinischen Fachhochschule konsequent
betrieben.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach
Schluss des Jahres Nach Schluss des Geschäftsjahres 2006 hat sich
die in diesem Lagebericht skizzierte Entwicklung sehr positiv
fortgesetzt.
Voraussichtliche Entwicklung der
Gesellschaft Unter Berücksichtigung der oben aufgeführten
Darstellungen ist davon auszugehen, dass die Hochschule weiterhin ein
hochqualifiziertes Angebot für Studierende anbieten kann. Sowohl die
qualitative als auch die quantitative und wirtschaftliche Nachhaltigkeit
in der Entwicklung ist gesichert. Für das nächste Jahr 2007 werden weitere
für die Entwicklung der Rheinischen Fachhochschule wichtige Projekte
aufgenommen und realisiert.
Köln, im Dezember
2007
Prof. Johannes Emanuel Schinke Dieter Päffgen
Geschäftsführer Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva |
|
31.12.2006 EUR |
31.12.2005 EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.751.320,05 |
1.771.929,05 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
27.623,50 |
49.919,00 |
| 1.
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände |
27.623,50 |
49.919,00 |
| II.
Sachanlagen |
814.470,50 |
812.784,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der
Bauten auf fremden Grundstücken |
144.203,50 |
168.939,50 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
66,00 |
66,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
670.201,00 |
643.778,50 |
| III.
Finanzanlagen |
909.226,05 |
909.226,05 |
| 1.
Beteiligungen |
909.226,05 |
909.226,05 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.007.361,06 |
7.246.841,50 |
| I.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
2.306.233,08 |
1.940.612,55 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
996,36 |
0,00 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.305.236,72 |
1.940.612,55 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks |
5.701.127,98 |
5.306.228,95 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
17.265,44 |
36.175,17 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
9.775.946,55 |
9.054.945,72 |
Passiva |
|
31.12.2006 EUR |
31.12.2005 EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.048.257,61 |
3.364.574,03 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
0,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
3.513.488,28 |
2.505.103,86 |
| III.
Bilanzgewinn |
1.509.769,33 |
859.470,17 |
| B.
Rückstellungen |
1.477.544,00 |
2.048.394,67 |
| C.
Verbindlichkeiten |
918.090,43 |
1.417.670,29 |
| I.
sonstige Verbindlichkeiten |
918.090,43 |
1.417.670,29 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
918.090,43 |
1.417.670,29 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.332.054,51 |
2.224.306,73 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
9.775.946,55 |
9.054.945,72 |
Gewinn- und
Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006 EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005 EUR
|
| 1.
Rohergebnis |
15.969.221,09 |
13.912.033,91 |
| 2.
Personalaufwand |
9.264.839,95 |
8.854.064,75 |
| a)
Löhne und Gehälter |
7.773.992,16 |
7.999.106,59 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
1.490.847,79 |
854.958,16 |
| davon
für Altersversorgung |
10.013,95 |
196.375,75 |
| 3.
Abschreibungen |
713.769,41 |
363.458,33 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
713.769,41 |
363.458,33 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.458.903,78 |
4.219.704,40 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
151.975,63 |
136.642,36 |
| 6.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
1.683.683,58 |
611.448,79 |
| 7.
Jahresüberschuss |
1.683.683,58 |
611.448,79 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2006 - 31.12.2006 EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005 EUR
|
| 7.
Jahresüberschuss |
1.683.683,58 |
611.448,79 |
| 8.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
|
557.866,71 |
| 9.
Entnahmen aus Gewinnrücklagen |
0,00 |
40.255,50 |
| a)
aus satzungsmäßigen Rücklagen |
0,00 |
40.255,50 |
| 10.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
173.914,25 |
350.100,83 |
| a)
in satzungsmäßigen Rücklagen |
173.914,25 |
350.100,83 |
| 11.
Bilanzgewinn |
1.509.769,33 |
859.470,17 |
Anhang
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum 20. Juni 2006:
Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln Anhang für das
Geschäftsjahr 2006 I. Allgemeine Angaben Der
Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuches --unter Beachtung der ergänzenden
Vorschriften für Kapitalgesellschaften-- erstellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die
gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 Abs. 2 und 3 bzw.
275 Abs. 2 HGB wurden angewandt. Für die Gewinn- und
Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die
Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d.
§ 267 Abs. 2 HGB.
II. Erläuterungen zu den
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen 1.
Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde
nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie
dem GmbH-Gesetz aufgestellt. Bei der Bewertung der Aktiva und Passiva
wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen
(§ 252 Abs. 1 Ziffer 2 HGB). Bestehende
Bewertungswahlrechte wurden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006
in Übereinstimmung mit dem Vorjahr
ausgeübt.
Aktiva Immaterielle
Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens
werden zu Anschaffungskosten zuzüglich etwaiger Anschaffungsnebenkosten
angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige
Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und
entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von
EUR 410,00 werden aktiviert und in voller Höhe
abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten
bilanziert. Als aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden
Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand nach dem
Bilanzstichtag darstellen. Passiva Gemäß erteilter
Ermächtigung durch die Gesellschafterin wurden bei der Aufstellung des
Jahresabschlusses die Gewinnrücklagen in Anlehnung an die
steuerlichen zulässigen Rücklagen gemäß § 58 AO gebildet. Die
Rückstellung für Pensionen basiert auf einem Gutachten, das von
Mercer Human Resource Consulting GmbH, Düsseldorf, unter Berücksichtigung
der „Projected Unit Credit Method“ entsprechend der Bewertung nach IAS 19
erstellt wurde.Als biometrische Rechnungsgrundlage dienten die
Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem
Rechnungszinsfuß von 4,5 % p. a. Ferner wurde von einer
Gehaltsdynamik von 1 % p. a. sowie von einer Rentendynamik von
1,75 % p. a. ausgegangen. Bei der Bewertung der sonstigen
Rückstellungen wird die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus
den Erfahrungen der Vergangenheit sowie aus den bis zum Datum der
Aufstellung des Jahresabschlusses vorliegenden Erkenntnissen abgeleitet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden
Einnahmen und gebuchte Forderungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die
einen Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen.
2. Anpassungen
im Ausweis auf Grund des im Berichtsjahr vorgenommenen
Formwechsels Der Ausweis einzelner Posten des Jahresabschlusses
erfolgte auf Grund der rückwirkenden Umwandlung der Gesellschaft zum
1. Januar 2006 in eine GmbH gegenüber dem Vorjahr wie folgt: Die
bisher in den Sachanlagen ausgewiesenen immateriellen
Vermögensgegenstände werden als gesonderte Position im Anlagevermögen
ausgewiesen. Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu erzielen,
wurde die Darstellung des Eigenkapitals des Vorjahres an die des
laufenden Jahres angeglichen. Hierbei wurde das Vereinskapital zum
1. Januar 2005 als Gewinnvortrag berücksichtigt sowie unter
Berücksichtigung der Zuführung zu den Rücklagen eine Verwendung des
Jahresergebnisses angenommen, so dass sich für 2005 ein Bilanzgewinn in
Höhe von EUR 859.470,17 ergibt. Das gezeichnete Kapital
wurde im Rahmen des Formwechsels aus einem gesonderten Teil der
vorhandenen Rücklagen bedient. Das Vereinskapital zum
31. Dezember 2005 in Höhe von EUR 859.470,17 sowie die das
Stammkapital übersteigenden Rücklagen gemäß § 58 AO wurden zum
1. Januar 2006 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Bei der
Bildung der handelsrechtlichen Gewinnrücklagen werden im Jahresabschluss
2006 die steuerlichen Vorschriften des § 58 AO analog angewendet.
Dementsprechend wurde zum 31. Dezember 2006 ein Teilbetrag in Höhe
von EUR 173.914,25 in die Rücklagen eingestellt. Auf Grund der in
2006 erfolgten Umstrukturierung innerhalb des Verbunds der Rheinischen
Schulen und der hierbei erfolgten Übertragung der Anteile an den durch
Formwechsel entstandenen GmbH’s auf die Stiftung für Bildung, Wissenschaft
und berufliche Integration, Köln, sind die einzelnen GmbH’s nunmehr als
verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB
anzusehen. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 erfolgt somit ein
gesonderter Ausweis innerhalb des Verbunds der Rheinischen Schulen
bestehender Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gewinn- und
Verlustrechnung wird im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Abweichend zum Vorjahr kam es
dabei zu folgenden Änderungen im Ausweis: Erträge aus
Zuschüssen sowie die bisher in den sonstigen betrieblichen
Erträgen ausgewiesen Erträge aus Lehrgängen werden unter den
Posten Umsatzerlöse gefasst.
Gehälter sowie
soziale Abgaben werden unter den Posten Personalaufwand,
Honorare unter die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
ausgewiesen. Aufwendungen für den Lehrbetrieb werden
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Zinserträge in
den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen berücksichtigt.
Anstelle des Ertragsüberschusses wird das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit/ Jahresüberschuss und anstelle des
Jahresergebnisses der Bilanzgewinn ausgewiesen.
III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz Bruttoanlagegitter Die
Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagewerte sind dem Anlagegitter zu
entnehmen (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Im Rahmen des
Formwechsels der Gesellschaft wurde das aufzubringende gezeichnete Kapital
in Höhe von EUR 25.000,00 von den Gesellschaftern in Form einer
Sacheinlage erbracht. Die Gesellschaftsanteile sind mit Abtretungsvertrag
vom 20. Juni 2006 unter aufschiebender Bedingung der Eintragung an
die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche
Integration, Köln, abgetreten worden. Gewinnrücklagen Die
analog steuerlichen Vorschriften gebildeten Gewinnrücklagen betragen zum
31. Dezember 2006:
| |
|
EUR |
| Rücklage gemäß § 58 Nr. 6
AO |
|
3.415.437,24 |
| Rücklage gemäß § 58 Nr. 7a
AO |
|
98.051,04 |
|
|
3.513.488,28 |
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen
beinhalten Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten,
rückständigen Urlaub, ausstehende Rechnungen,
Altersteilzeitverpflichtungen, für die Haushaltserstellung sowie für die
Teilrückzahlung des Landeszuschusses. Verbindlichkeiten Alle
Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem
Jahr. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Es werden ein
Teilbetrag des Landeszuschusses für das Jahr 2007, der bereits in 2006
vereinnahmt wurde, Semestergebühren für das Wintersemester 2006/2007,
soweit sie Ertrag nach Bilanzstichtag darstellen, sowie vereinnahmte
Studienbeiträge Ingenieurwesen, soweit sie zukünftig zur Verbesserung der
Qualität der Lehre einzusetzen sind, ausgewiesen.
IV.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und
Verlustrechnung Periodenfremde Erträge und
Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 422 enthalten, welche im
Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen
resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.
V.
Sonstige Angaben Gemeinnützigkeit Die
Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist
zum 31. Dezember 2006 ein verbundenes Unternehmen im Sinne des
§ 271 Abs. 2 HGB der Rheinische Stiftung für Bildung,
Wissenschaft und berufliche Integration, Köln, und deren verbundenen
Unternehmen. Die Stiftung hat von der Befreiung zur Aufstellung des
Konzernabschlusses nach § 293 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige
finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag
Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 5.777.167,24 (davon gegenüber
verbundenen Unternehmen EUR 4.564.662,12). Die finanziellen
Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
| |
Verpflichtungszeitraum
|
|
1 Jahr |
2-5 Jahre |
über 5 Jahre |
| Mietverpflichtungen |
1.311.968,84 |
2.436.459,68 |
2.028.738,72 |
Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 114
Angestellte sowie ein Beamter bei der Gesellschaft beschäftigt.
Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte
Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Prof. Johannes Emanuel Schinke
und Herr Dieter Päffgen. Für ihre Tätigkeit haben sie im Berichtsjahr
keine Vergütung erhalten.
Ergebnis Das Geschäftsjahr
schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisverwendung in Höhe von
EUR 1.683.683,58. Gemäß erteilter Ermächtigung durch die
Gesellschafterin wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die
Gewinnrücklagen in Anlehnung an die steuerlich zulässigen Rücklagen gemäß
§ 58 AO gebildet. Die Geschäftsführung schlägt daher vor, einen
Teilbetrag in Höhe von EUR 173.914,25 in die Gewinnrücklagen
einzustellen und den somit verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von
EUR 1.509.769,33 auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, im Dezember 2007
Prof. Johannes
Emanuel Schinke Dieter Päffgen Geschäftsführer
Geschäftsführer
Anlagespiegel
| Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH
(bis zum |
|
|
|
| 20. Juni 2006: Rheinische
Fachhochschule e.V. Köln), Köln |
| Entwicklung des
Anlagevermögens 2006 |
|
|
| |
|
|
Anschaffungskosten
|
|
|
Abschreibung |
| |
|
|
1.1.2006 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2006 |
1.1.2006 |
|
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
|
|
|
|
|
|
|
|
| I. |
Immaterielle |
|
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände
|
192.715,04 |
9.675,29 |
0,00 |
202.390,33 |
142.796,04 |
| |
|
|
|
|
|
|
|
| II. |
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| |
1. |
Einb. in fremde Gründstücke |
440.515,91 |
0,00 |
0,00 |
440.515,91 |
271.576,41 |
|
2. |
Andere Anlagen, |
|
|
|
|
|
|
|
Betriebs-und Geschäfts |
|
|
|
|
|
|
|
ausstattung |
2.608.737,04 |
432.878,89 |
112.271,98 |
2.929.343,95 |
1.964.892,54 |
|
|
|
3.049.252,95 |
432.878,89 |
112.271,98 |
3.369.859,86 |
2.236.468,95 |
| III. |
Finanzanlagen |
909.226,05 |
0,00 |
0,00 |
909.226,05 |
0,00 |
| |
|
|
4.151.194,04 |
442.554,18 |
112.271,98 |
4.481.476,24 |
2.379.264,99 |
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abschreibungen |
|
Buchwerte |
|
| |
|
|
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2006 |
31.12.2006 |
31.12.2005 |
|
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. |
Immaterielle |
|
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände
|
31.970,79 |
0,00 |
174.766,83 |
27.623,50 |
49.919,00 |
| |
|
|
|
|
|
|
|
| II. |
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| |
1. |
Einb. in fremde Gründstücke |
24.736,00 |
0,00 |
296.312,41 |
144.203,50 |
168.939,50 |
|
2. |
Andere Anlagen, |
|
|
|
|
|
|
|
Betriebs-und Geschäfts |
|
|
|
|
|
|
|
ausstattung |
399.752,89 |
105.568,48 |
2.259.076,95 |
670.267,00 |
643.844,50 |
|
|
|
424.488,89 |
105.568,48 |
2.555.389,36 |
814.470,50 |
812.784,00 |
| III. |
Finanzanlagen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
909.226,05 |
909.226,05 |
| |
|
|
456.459,68 |
105.568,48 |
2.730.156,19 |
1.751.320,05 |
1.771.929,05 |
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
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Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den
Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie
Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum 20. Juni 2006:
Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der
Gesellschaftssatzung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir
haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße,
die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschlusses unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den
Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der
Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im
Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen
internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,
Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der
Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass
unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung
bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach
unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen der Gesellschaftssatzung und vermittelt unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
| Köln, den 5. Dezember
2007 |
KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Döker Wirtschaftsprüfer |
Krawczyk Wirtschaftsprüfer
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