Rechnungslegung/Finanzberichte

Jahresabschlüsse/Jahresfinanzberichte

Veröffentlichungstext:

Rheinische Fachhochschule Köln gGmH

Köln

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum 20. Juni 2006: Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln
Lagebericht
 
Darstellung des Geschäftsverlaufs
Zum Jahreswechsel 2005/2006 wurde ein Formwechsel bezogen auf den Hochschulträger durchgeführt. Der bis Ende 2005 zuständige Hochschulträger, Rheinische Fachhochschule e.V. Köln, wurde in eine gemeinnützig anerkannte GmbH überführt, Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH. Die Satzung des ehemaligen e.V. wurde im Wortlaut übernommen und lediglich notwendige Anpassungen infolge des Formwechsels vorgenommen, der ehemalige Vorstandsvorsitzende des e.V. wurde zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt, so dass in der Zielsetzung und in der Verantwortung und Führung volle Kontinuität beibehalten wurde.
Die angebotenen und betriebenen Studiengänge, die sich in zwei Bereiche gliedern:

Ingenieurbereich

Bereich Wirtschaft & Recht

sind in 2006 unverändert geblieben.
Zum Ingenieurbereich gehören die Studiengänge:

Elektrotechnik,

Maschinenbau,

Produktionstechnik,

im Bereich Wirtschaft & Recht

Wirtschaft,

Wirtschaftsrecht,

Wirtschaftsinformatik,

Medienwirtschaft,


Mediendesign,

Medizinökonomie.

Alle genannten Studiengänge sind als Diplom-Studiengänge staatlich genehmigt.
Entwicklung der Lehrtätigkeit der Rheinischen Fachhochschule Köln
In 2006 wurden die Studiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau, Produktionstechnik, Medienwirtschaft, Mediendesign und Medizinökonomie als Bachelorstudiengänge von der Akkreditierungsagentur AQAS, Bonn, untersucht und akkreditiert.
Außerdem wurde der Masterstudiengang (Master of Engineering) ebenfalls akkreditiert. Alle genannten akkreditierten Studiengänge sind --wie es das Hochschulgesetz Nordrhein-Westfalen vorsieht-- staatlich genehmigt.
Im Studienjahr 2006 waren insgesamt 4.121 Studierende immatrikuliert.
Im Jahr 2006 waren insgesamt

64 Hochschulprofessoren/innen,

262 Lehrbeauftragte,

29 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen in den Laboratorien, Rechenzentrum und Medienzentrum,

27 Mitarbeiter/innen in der Verwaltung

tätig.
Der Geschäftsverlauf im Jahr 2006 war sehr positiv und verlief ohne nennenswerte Störungen. Das Geschäftsjahr 2006 schloss --unter dem Einfluss der außerplanmäßig gestiegenen Studentenzahlen sowie periodenfremder Effekte-- mit einem Jahresergebnis in Höhe von EUR 1.683.683,58. Das Jahresergebnis wurde zum Teil den zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Schulbetriebs gebildeten Rücklagen zugeführt.

 

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft

Für den Fachbereich Ingenieurwesen existiert ein Finanzierungsvertrag „Moratoriums der staatlichen Zuschüsse für die gemäß § 125 HG refinanzierten Fachhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. Mai 2003“ für die Deckung der laut Ersatzschulfinanzgesetz erstattungsfähigen Kosten. Rein rechnerisch beträgt der refinanzierte Anteil 87 % der für den Ingenieurbereich anfallenden Kosten; tatsächlich, unter Einbezug der nicht erstattungsfähigen Kosten, liegt der Anteil bei ca. 82 %. Der Vertrag über die Refinanzierung endet am 31. Dezember 2009.
Ab Wintersemester 2006/2007 werden im Rahmen der inzwischen vom Landtag beschlossenen gesetzlichen Voraussetzungen Gebühren von Studierenden erhoben und zwar laut Beschluss des Senats auf EUR 500,00 pro Semester. Die hierdurch eingezogenen Gebühren verbleiben in der Hochschule und müssen (laut Gesetz) für die Verbesserung der Qualität der Lehre eingesetzt werden. Die Einnahmen aus den Studiengebühren schmälern nicht die Zuschüsse des Landes für den Ingenieurbereich, sondern stellen zusätzliche zweckgebundene Einnahmen der Hochschule dar. Durch diese zusätzlichen Einnahmen können die hohen Qualitätsleistungen der Rheinischen Fachhochschule gesichert und weiter verbessert werden.
Im Bereich Wirtschaft & Recht reichen die Einnahmen aus den Studiengebühren aus, um die in diesem Fachbereich entstehenden Kosten zu decken. In diesem Bereich verzeichnen wir auch zunehmend eine steigende Anzahl an Studieninteressenten und können in den meisten Studiengängen die Interessenten selektieren und damit die Qualität der Ausbildung weiter steigern.
Die Rheinische Fachhochschule Köln hat eine anerkannt gute Qualität der Ausbildung. Diese ist unter anderem in dem bedeutendsten Ranking-Verfahren der Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH (CHE) --hier sind alle Studiengänge hervorragend platziert-- dokumentiert.
Bedingt durch die stetige Zunahme der Studierendenzahl ist ein erhöhter Raumbedarf dringend erforderlich. Die damit verbundenen Investitionen sind in der Wirtschaftsplanung berücksichtigt.
Die vom Staat angestrebte Umstellung von Diplom-Studiengänge auf Bachelor- und Masterstudiengänge wird von der Rheinischen Fachhochschule konsequent betrieben.

 

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Jahres

Nach Schluss des Geschäftsjahres 2006 hat sich die in diesem Lagebericht skizzierte Entwicklung sehr positiv fortgesetzt.

 
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Darstellungen ist davon auszugehen, dass die Hochschule weiterhin ein hochqualifiziertes Angebot für Studierende anbieten kann. Sowohl die qualitative als auch die quantitative und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in der Entwicklung ist gesichert. Für das nächste Jahr 2007 werden weitere für die Entwicklung der Rheinischen Fachhochschule wichtige Projekte aufgenommen und realisiert.

 
Köln, im Dezember 2007

 
Prof. Johannes Emanuel Schinke Dieter Päffgen
Geschäftsführer Geschäftsführer
 

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 1.751.320,05 1.771.929,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.623,50 49.919,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 27.623,50 49.919,00
II. Sachanlagen 814.470,50 812.784,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 144.203,50 168.939,50
2. technische Anlagen und Maschinen 66,00 66,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 670.201,00 643.778,50
III. Finanzanlagen 909.226,05 909.226,05
1. Beteiligungen 909.226,05 909.226,05
B. Umlaufvermögen 8.007.361,06 7.246.841,50
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.306.233,08 1.940.612,55
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 996,36 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.305.236,72 1.940.612,55
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.701.127,98 5.306.228,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.265,44 36.175,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.775.946,55 9.054.945,72

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 5.048.257,61 3.364.574,03
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 0,00
II. Gewinnrücklagen 3.513.488,28 2.505.103,86
III. Bilanzgewinn 1.509.769,33 859.470,17
B. Rückstellungen 1.477.544,00 2.048.394,67
C. Verbindlichkeiten 918.090,43 1.417.670,29
I. sonstige Verbindlichkeiten 918.090,43 1.417.670,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 918.090,43 1.417.670,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.332.054,51 2.224.306,73
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.775.946,55 9.054.945,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
1. Rohergebnis 15.969.221,09 13.912.033,91
2. Personalaufwand 9.264.839,95 8.854.064,75
a) Löhne und Gehälter 7.773.992,16 7.999.106,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.490.847,79 854.958,16
davon für Altersversorgung 10.013,95 196.375,75
3. Abschreibungen 713.769,41 363.458,33
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 713.769,41 363.458,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.458.903,78 4.219.704,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 151.975,63 136.642,36
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.683.683,58 611.448,79
7. Jahresüberschuss 1.683.683,58 611.448,79

Ergebnisverwendung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
7. Jahresüberschuss 1.683.683,58 611.448,79
8. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   557.866,71
9. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 40.255,50
a) aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00 40.255,50
10. Einstellungen in Gewinnrücklagen 173.914,25 350.100,83
a) in satzungsmäßigen Rücklagen 173.914,25 350.100,83
11. Bilanzgewinn 1.509.769,33 859.470,17

Anhang

Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum 20. Juni 2006: Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln
Anhang für das Geschäftsjahr 2006
 
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches --unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften-- erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 Abs. 2 und 3 bzw. 275 Abs. 2 HGB wurden angewandt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

 
II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen
 
1. Allgemeines
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie dem GmbH-Gesetz aufgestellt.
Bei der Bewertung der Aktiva und Passiva wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Ziffer 2 HGB).
Bestehende Bewertungswahlrechte wurden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 in
Übereinstimmung mit dem Vorjahr ausgeübt.

 

Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich etwaiger Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert.
Als aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Passiva
Gemäß erteilter Ermächtigung durch die Gesellschafterin wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Gewinnrücklagen in Anlehnung an die steuerlichen zulässigen Rücklagen gemäß § 58 AO gebildet.
Die Rückstellung für Pensionen basiert auf einem Gutachten, das von Mercer Human Resource Consulting GmbH, Düsseldorf, unter Berücksichtigung der „Projected Unit Credit Method“ entsprechend der Bewertung nach IAS 19 erstellt wurde.Als biometrische Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 4,5 % p. a. Ferner wurde von einer Gehaltsdynamik von 1 % p. a. sowie von einer Rentendynamik von 1,75 % p. a. ausgegangen.
Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen wird die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den Erfahrungen der Vergangenheit sowie aus den bis zum Datum der Aufstellung des Jahresabschlusses vorliegenden Erkenntnissen abgeleitet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen und gebuchte Forderungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die einen Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2. Anpassungen im Ausweis auf Grund des im Berichtsjahr vorgenommenen Formwechsels
Der Ausweis einzelner Posten des Jahresabschlusses erfolgte auf Grund der rückwirkenden Umwandlung der Gesellschaft zum 1. Januar 2006 in eine GmbH gegenüber dem Vorjahr wie folgt:
Die bisher in den Sachanlagen ausgewiesenen immateriellen Vermögensgegenstände werden als gesonderte Position im Anlagevermögen ausgewiesen.
Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu erzielen, wurde die Darstellung des Eigenkapitals des Vorjahres an die des laufenden Jahres angeglichen. Hierbei wurde das Vereinskapital zum 1. Januar 2005 als Gewinnvortrag berücksichtigt sowie unter Berücksichtigung der Zuführung zu den Rücklagen eine Verwendung des Jahresergebnisses angenommen, so dass sich für 2005 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 859.470,17 ergibt.
Das gezeichnete Kapital wurde im Rahmen des Formwechsels aus einem gesonderten Teil der vorhandenen Rücklagen bedient. Das Vereinskapital zum 31. Dezember 2005 in Höhe von EUR 859.470,17 sowie die das Stammkapital übersteigenden Rücklagen gemäß § 58 AO wurden zum 1. Januar 2006 in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Bei der Bildung der handelsrechtlichen Gewinnrücklagen werden im Jahresabschluss 2006 die steuerlichen Vorschriften des § 58 AO analog angewendet. Dementsprechend wurde zum 31. Dezember 2006 ein Teilbetrag in Höhe von EUR 173.914,25 in die Rücklagen eingestellt.
Auf Grund der in 2006 erfolgten Umstrukturierung innerhalb des Verbunds der Rheinischen Schulen und der hierbei erfolgten Übertragung der Anteile an den durch Formwechsel entstandenen GmbH’s auf die Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, Köln, sind die einzelnen GmbH’s nunmehr als verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB anzusehen. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 erfolgt somit ein gesonderter Ausweis innerhalb des Verbunds der Rheinischen Schulen bestehender Forderungen und Verbindlichkeiten.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Abweichend zum Vorjahr kam es dabei zu folgenden Änderungen im Ausweis:
Erträge aus Zuschüssen sowie die bisher in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen Erträge aus Lehrgängen werden unter den Posten Umsatzerlöse gefasst.

Gehälter
sowie soziale Abgaben werden unter den Posten Personalaufwand, Honorare unter die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Aufwendungen für den Lehrbetrieb werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Zinserträge in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen berücksichtigt.
Anstelle des Ertragsüberschusses wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/
Jahresüberschuss
und anstelle des Jahresergebnisses der Bilanzgewinn ausgewiesen.

 
III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
 
Bruttoanlagegitter
Die Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagewerte sind dem Anlagegitter zu entnehmen (Anlage zum Anhang).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Gezeichnetes Kapital
Im Rahmen des Formwechsels der Gesellschaft wurde das aufzubringende gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000,00 von den Gesellschaftern in Form einer Sacheinlage erbracht. Die Gesellschaftsanteile sind mit Abtretungsvertrag vom 20. Juni 2006 unter aufschiebender Bedingung der Eintragung an die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, Köln, abgetreten worden.
Gewinnrücklagen
Die analog steuerlichen Vorschriften gebildeten Gewinnrücklagen betragen zum 31. Dezember 2006:

 
 
EUR
Rücklage gemäß § 58 Nr. 6 AO
 
3.415.437,24
Rücklage gemäß § 58 Nr. 7a AO
 
98.051,04

 

 
3.513.488,28


Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten, rückständigen Urlaub, ausstehende Rechnungen, Altersteilzeitverpflichtungen, für die Haushaltserstellung sowie für die Teilrückzahlung des Landeszuschusses.
Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Es werden ein Teilbetrag des Landeszuschusses für das Jahr 2007, der bereits in 2006 vereinnahmt wurde, Semestergebühren für das Wintersemester 2006/2007, soweit sie Ertrag nach Bilanzstichtag darstellen, sowie vereinnahmte Studienbeiträge Ingenieurwesen, soweit sie zukünftig zur Verbesserung der Qualität der Lehre einzusetzen sind, ausgewiesen.

 
IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
 
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 422 enthalten, welche im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

 

V. Sonstige Angaben

 
Gemeinnützigkeit
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2006 ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, Köln, und deren verbundenen Unternehmen. Die Stiftung hat von der Befreiung zur Aufstellung des Konzernabschlusses nach § 293 HGB Gebrauch gemacht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen zum Bilanzstichtag Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 5.777.167,24 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 4.564.662,12). Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

  Verpflichtungszeitraum

 
1 Jahr 2-5 Jahre über 5 Jahre
Mietverpflichtungen 1.311.968,84 2.436.459,68 2.028.738,72


Anzahl der Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt waren 114 Angestellte sowie ein Beamter bei der Gesellschaft beschäftigt.
Geschäftsführung
Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Prof. Johannes Emanuel Schinke und Herr Dieter Päffgen. Für ihre Tätigkeit haben sie im Berichtsjahr keine Vergütung erhalten.

Ergebnis
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisverwendung in Höhe von EUR 1.683.683,58.
Gemäß erteilter Ermächtigung durch die Gesellschafterin wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Gewinnrücklagen in Anlehnung an die steuerlich zulässigen Rücklagen gemäß § 58 AO gebildet. Die Geschäftsführung schlägt daher vor, einen Teilbetrag in Höhe von EUR 173.914,25 in die Gewinnrücklagen einzustellen und den somit verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.509.769,33 auf neue Rechnung vorzutragen.

 
Köln, im Dezember 2007

 
Prof. Johannes Emanuel Schinke Dieter Päffgen
Geschäftsführer Geschäftsführer
 

Anlagespiegel

Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum  
 

 
20. Juni 2006: Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln
Entwicklung des Anlagevermögens 2006    
 
 

 
Anschaffungskosten
 
  Abschreibung
 
 

 
1.1.2006 Zugänge Abgänge 31.12.2006 1.1.2006

 

 

 
EUR EUR EUR EUR EUR

 

 
   
 

 

 

 
I. Immaterielle  
 

 

 

 

 
Vermögensgegenstände 192.715,04 9.675,29 0,00 202.390,33 142.796,04
 
 

 
 
 

 

 

 
II. Sachanlagen  
 

 

 

 
  1. Einb. in fremde Gründstücke 440.515,91 0,00 0,00 440.515,91 271.576,41

 
2. Andere Anlagen,
 

 

 

 

 

 

 
Betriebs-und Geschäfts
 

 

 

 

 

 

 
ausstattung 2.608.737,04 432.878,89 112.271,98 2.929.343,95 1.964.892,54

 

 

 
3.049.252,95 432.878,89 112.271,98 3.369.859,86 2.236.468,95
III. Finanzanlagen 909.226,05 0,00 0,00 909.226,05 0,00
 
 

 
4.151.194,04 442.554,18 112.271,98 4.481.476,24 2.379.264,99
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Abschreibungen
 
Buchwerte
 
 
 

 
Zugänge Abgänge 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005

 

 

 
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle  
 

 

 

 

 
Vermögensgegenstände 31.970,79 0,00 174.766,83 27.623,50 49.919,00
 
 

 
 
 

 

 

 
II. Sachanlagen  
 

 

 

 
  1. Einb. in fremde Gründstücke 24.736,00 0,00 296.312,41 144.203,50 168.939,50

 
2. Andere Anlagen,
 

 

 

 

 

 

 
Betriebs-und Geschäfts
 

 

 

 

 

 

 
ausstattung 399.752,89 105.568,48 2.259.076,95 670.267,00 643.844,50

 

 

 
424.488,89 105.568,48 2.555.389,36 814.470,50 812.784,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 909.226,05 909.226,05
 
 

 
456.459,68 105.568,48 2.730.156,19 1.751.320,05 1.771.929,05

 

 
   
 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 
   
 

 

 

 
 
 

 
 
 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 
   
 

 

 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 
 
 

 
 
 

 

 

 

 

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
 
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (bis zum 20. Juni 2006: Rheinische Fachhochschule e.V. Köln), Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Gesellschaftssatzung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschlusses unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Gesellschaftssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, den 5. Dezember 2007
KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Döker
Wirtschaftsprüfer

Krawczyk
Wirtschaftsprüfer